Naturparkschule Prieros im Naturpark Dahme-Heideseen

Unsere Schule

Unsere Schulhunde Lié und Flocke

Zwei Hunde gehören bei uns zum Schulalltag. Sie machen den Unterricht ruhiger, freundlicher und ein bisschen leichter.

Lié, ein großer braun-zotteliger Hund, liegt in der Turnhalle auf einer Konstruktion aus blauen und gelben Matten

An unserer Schule sind zwei Hunde im Einsatz: Lié und Flocke. Sie sind kein Besuch, sondern Teil des Schulalltags.

Das sind die beiden

Lié ist der große Zottelige. Er ist schon am längsten dabei und kennt das Haus in- und auswendig. Er kommt mit seiner Bezugsperson mit in den Unterricht. Beim Neujahrskonzert hat er im Takt der Musik mit dem Schwanz gewedelt, und in der Turnhalle sucht er sich den bequemsten Platz, den es gibt.

Flocke ist die Kleine, Weiße, die Jüngere von beiden. Sie ist ausschließlich im Sekretariat und geht nicht mit in den Unterricht. Dort ist sie für die Kinder da, die sich zwischendurch beruhigen müssen oder die morgens einfach ihre Streicheleinheiten brauchen.

Oben auf dem Bild liegt Lié in der Turnhalle, unten sehen Sie Flocke.

Was ein Schulhund bewirkt

Ein Hund im Klassenraum verändert die Stimmung. Es wird leiser, die Kinder gehen rücksichtsvoller miteinander um und trauen sich mehr zu. Vorlesen fällt leichter, wenn ein Hund zuhört und nicht verbessert. Nebenbei lernen die Kinder, Rücksicht zu nehmen, Grenzen zu achten und Verantwortung zu übernehmen.

Unsere Schulhundregeln

Diese zwölf Regeln hängen bei uns im Schulhaus aus. Sie sind aus der Sicht der Kinder geschrieben, und die Kinder lernen sie, bevor ein Hund das erste Mal in ihre Klasse kommt.

  • Ich nehme Rücksicht und verhalte mich leise. Wenn Lié oder Flocke schläft, lasse ich sie in Ruhe. Die beiden hören alles viel lauter als ich.
  • Ich renne nicht weg, denn dann denken Lié und Flocke, ich möchte spielen.
  • Nur mit Erlaubnis darf ich Lié oder Flocke Befehle geben.
  • Ich gebe Lié und Flocke nie etwas zu Fressen, außer ich habe die Erlaubnis dazu. Dann füttere ich aus der flachen Hand.
  • Am Kopf gestreichelt zu werden, mögen Lié und Flocke nicht. Und erschrecken dürfen sie sich auch nicht.
  • Ich achte darauf, dass Lié oder Flocke nur von einem Kind gestreichelt wird, und nur mit Erlaubnis.
  • Ich halte meine Schulmappe geschlossen. Das Pausenbrot riecht nämlich lecker.
  • Ich achte darauf, dass nichts am Boden liegt. Lié und Flocke können darauf herumkauen oder sich verletzen.
  • Bekomme ich Angst, bleibe ich wie ein Baumstamm stehen und strecke Lié oder Flocke die flachen Hände abweisend entgegen.
  • Ich rufe Lié und Flocke nicht zu mir.
  • Ich nehme Lié und Flocke niemals etwas weg.
  • Nach dem Streicheln wasche ich mir die Hände.

In die Pause mit in den Wald

Kinder ab Klasse 4 dürfen in den Pausen mit Lié und Flocke in den angrenzenden Wald gehen, und zwar immer nur zu zweit. Dafür brauchen wir eine formlose Genehmigung der Eltern, ein kurzer Zettel oder eine Nachricht an die Klassenleitung reicht.

Für Eltern

Der Einsatz der Schulhunde ist mit der Schulleitung abgestimmt. Wenn Ihr Kind Angst vor Hunden hat oder allergisch reagiert, sagen Sie bitte der Klassenleitung Bescheid. Wir finden dann gemeinsam eine Lösung.

Bilder